Häufige Fragen.
Sequenzieren Sie meine DNA?
Nein. Aimosti nimmt nie eine Probe und sequenziert nichts. Sie bringen DNA-Daten mit, die bereits für Sie erstellt wurden: ein sequenziertes Genom von einem Anbieter wie Nebula, Dante oder Sequencing.com oder den Rohdatenexport eines Chip-Tests (Genotypisierungs-Array). Wir werten die Variantendatei mit aktuellen Datenbanken neu aus.
Ist das ein medizinischer Test oder eine Diagnose?
Nein. Jedes Ergebnis ist ein Abgleich mit der Fachliteratur in öffentlichen Datenbanken: eine Information, die Sie mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen und mit einem validierten Gentest bestätigen lassen. Es ist nie eine Diagnose und keine medizinische Beratung.
In welcher Sprache ist der Bericht?
Der Bericht selbst ist auf Englisch. Diese Seiten, die Anmeldung und die Zahlung sind auf Deutsch.
Welche Dateien nehmen Sie an?
Eine gVCF aus der Ganzgenomsequenzierung ergibt den vollständigsten Bericht, denn sie verzeichnet, welche Regionen Ihre Sequenzierung abgedeckt hat. So kann „nicht gefunden“ für „untersucht, keine Variante“ stehen und nicht bloß für „fehlt in der Datei“. Eine einfache VCF ergibt ebenfalls den Genom-Bericht, ausgewertet als reine Variantendatei; dort kann eine fehlende Variante das Referenzallel bedeuten oder eine Position, die nicht abgedeckt war. Mehrere Anbieter, darunter Nebula, Gencove und Dante, liefern nur eine reine Varianten-VCF; laden Sie also hoch, was Sie haben. Ein Ganzgenom-Produkt gibt es mit 30x, aber auch mit 1x oder 2x; prüfen Sie daher, welche Sequenziertiefe Sie gekauft haben. Ein Low-Pass-Genom ist ein anderes Produkt, kein fehlerhaftes: Bei dieser Tiefe werden die Genotypen anhand eines Referenzpanels erschlossen statt direkt gelesen, und deshalb eignet es sich gut für Herkunft, Merkmale und Pharmakogenetik. Für die Panels der klinischen Ergebnisse und des Trägerstatus reicht es nicht, denn sie hängen von seltenen Varianten ab, und genau dort ist ein Referenzpanel am schwächsten. Deshalb erhalten Sie dafür den Chip-Bericht (19 € in Europa, 19 $ außerhalb Europas) und nicht den Genom-Bericht (39 € in Europa, 39 $ außerhalb Europas); wir werten Ihre Datei lieber zum passenden Preis aus, als Sie abzuweisen. Rohdaten aus Chip-Tests (Genotypisierungs-Arrays) von 23andMe, AncestryDNA, MyHeritage, FamilyTreeDNA oder LivingDNA funktionieren ebenfalls, als .zip oder .gz, genau so, wie der Anbieter sie erstellt hat: Sie erhalten Merkmale, Herkunft und eine Pharmakogenetik, die jede Variante offenlegt (jeder definierende SNP erscheint als von Ihrem Array gelesen, als auf dem Array vorhanden, aber nicht auflösbar, oder als fehlend). MyHeritage-Kits, die seit Oktober 2025 verkauft werden, sind sequenziert statt auf einem Chip typisiert; Sie erhalten trotzdem einen Rohdatenexport im selben Format, und er funktioniert hier, mit Genotypen, die aus der Sequenzierung erschlossen statt direkt von einem Array abgelesen werden, und ohne Y-Chromosom in der Datei. Für das vollständige Panel der klinischen Ergebnisse und den Trägerstatus braucht es ein sequenziertes Genom; ein Chip-Test kann aber einige einzelne Varianten zeigen, etwa Faktor-V-Leiden und Prothrombin G20210A, jeweils nur für diese Variante. Eine Datei mit alignierten Reads (BAM/CRAM) ergänzt das pharmakogenetische Panel von Deep Read, sofern sie mit Standardtiefe sequenziert wurde; wir messen die Tiefe und brechen bei einer Low-Pass-Datei ab, statt zu raten. Alle Formate, Anbieter für Anbieter →
Welches Referenzgenom brauchen Sie, GRCh38 oder GRCh37?
Beide funktionieren. Einige Anbieter, darunter Dante, liefern noch GRCh37. Auf einer GRCh37-Datei läuft Deep Read vollständig, einschließlich der CYP2D6-Kopienzahl und des Pharmakogen-Panels mit 29 Zielen; die Abdeckungskarte pro Gen und die Suche nach wiederkehrenden Deletionen gibt es nur auf GRCh38, und wir melden sie als nicht gemessen, statt sie zu schätzen. Welches Referenzgenom Ihre eigene Datei verwendet, können Sie vor der Zahlung auf diesem Gerät prüfen. Datei prüfen →
Welche Gene, Erkrankungen und Merkmale werten Sie genau aus?
Sie kaufen nicht blind. Hier steht jedes Gen, jede Erkrankung und jedes Merkmal, das wir untersuchen, nach Modulen gruppiert und mit Anzahl. Die Liste entsteht live aus denselben Registern, die Ihr Bericht nutzt, und kann deshalb nicht von dem abweichen, was wir tatsächlich ausliefern. Alles unten ist im Genom-Bericht enthalten, außer dem Deep-Read-Panel (der Erweiterung für alignierte Reads); eine Datei aus einem Chip-Test deckt eine kleinere Auswahl ab. Die Namen stehen auf Englisch, wie im Bericht. Zur vollständigen Abdeckungsseite →
Clinical findings
39 items examinedRestated from ClinVar · ACMG SF v3.3
Pathogenic / likely-pathogenic variants in these genes, framed as personal risk. Needs a sequenced genome (WGS); a chip reads only a couple of these.
- X-linked adrenoleukodystrophy ABCD1
- Arrhythmogenic right ventricular cardiomyopathy PKP2, DSP, DSC2, DSG2, TMEM43
- Biotinidase deficiency BTD
- Cerebrotendinous xanthomatosis (CTX) CYP27A1
- Catecholaminergic polymorphic ventricular tachycardia (CPVT) RYR2, CASQ2, TRDN
- Dilated cardiomyopathy (inherited) LMNA, FLNC, TTN, BAG3, DES, RBM20, PLN
- Fabry disease GLA
- Factor V Leiden thrombophilia F5
- Familial hypercholesterolemia LDLR, APOB, PCSK9
- Familial adenomatous polyposis APC
- Hereditary Breast and Ovarian Cancer BRCA1, BRCA2
- Hereditary paraganglioma-pheochromocytoma SDHB, SDHC, SDHD, SDHAF2, MAX, TMEM127
- Heritable thoracic aortic disease TGFBR1, TGFBR2, SMAD3, ACTA2, MYH11
- Hereditary haemorrhagic telangiectasia (HHT) ACVRL1, ENG
- Hypertrophic cardiomyopathy MYH7, MYBPC3, TNNT2, TNNI3, TPM1, MYL3, MYL2, ACTC1, TNNC1, PRKAG2
- Juvenile polyposis syndrome BMPR1A, SMAD4
- Li-Fraumeni syndrome TP53
- Long QT syndrome KCNQ1, KCNH2, SCN5A, CALM1, CALM2, CALM3
- Lynch syndrome MLH1, MSH2, MSH6, PMS2, EPCAM
- Malignant hyperthermia susceptibility RYR1, CACNA1S
- MUTYH-associated polyposis MUTYH
- Marfan syndrome FBN1
- Multiple endocrine neoplasia type 1 MEN1
- Multiple endocrine neoplasia type 2 RET
- Maturity-onset diabetes of the young (HNF1A-MODY) HNF1A
- NF2-related schwannomatosis (neurofibromatosis type 2) NF2
- Ornithine transcarbamylase (OTC) deficiency OTC
- Peutz-Jeghers syndrome STK11
- Pompe disease GAA
- Prothrombin G20210A thrombophilia F2
- PTEN hamartoma tumour syndrome PTEN
- Hereditary retinoblastoma RB1
- RPE65-related retinal dystrophy RPE65
- Hereditary transthyretin amyloidosis TTR
- Tuberous sclerosis complex TSC1, TSC2
- Vascular Ehlers-Danlos syndrome COL3A1
- Von Hippel-Lindau syndrome VHL
- Wilson disease ATP7B
- WT1-related Wilms tumour predisposition WT1
Carrier status
60 items examinedRestated from ACMG Tier 3 · ACOG carrier panel
A recessive-lens read for family planning. Needs WGS.
- MCAD deficiency carrier ACADM
- Aspartylglucosaminuria (AGU) carrier AGA
- APECED (autoimmune polyendocrinopathy) carrier AIRE
- Canavan disease carrier ASPA
- Citrullinemia type I carrier ASS1
- Wilson disease carrier ATP7B
- Maple syrup urine disease carrier BCKDHB
- GRACILE syndrome carrier BCS1L
- Bloom syndrome carrier BLM
- Biotinidase deficiency carrier BTD
- Catecholaminergic polymorphic ventricular tachycardia type 2 (CASQ2) carrier CASQ2
- Cystic fibrosis carrier CFTR
- CLN5 disease carrier CLN5
- Northern epilepsy (CLN8) carrier CLN8
- Usher syndrome type 3A carrier CLRN1
- Cystinosis carrier CTNS
- Imerslund-Gräsbeck syndrome (B12 malabsorption) carrier CUBN
- Cerebrotendinous xanthomatosis (CTX) carrier CYP27A1
- Smith-Lemli-Opitz syndrome carrier DHCR7
- Familial dysautonomia carrier ELP1
- Tyrosinemia type I carrier FAH
- Fanconi anemia group C carrier FANCC
- Glycogen storage disease type Ia carrier G6PC1
- G6PD deficiency G6PD
- Pompe disease carrier GAA
- Krabbe disease carrier GALC
- Galactosemia carrier GALT
- Gaucher disease carrier GBA1
- Non-syndromic hearing loss carrier (DFNB1) GJB2
- Lethal congenital contracture syndrome 1 (LCCS1) carrier GLE1
- Sickle cell & β-thalassemia carrier HBB
- Tay-Sachs disease carrier HEXA
- Hydrolethalus syndrome (HLS) carrier HYLS1
- Mucopolysaccharidosis type I carrier IDUA
- Cornea plana 2 (CNA2) carrier KERA
- Congenital lactase deficiency carrier LCT
- Mucolipidosis IV carrier MCOLN1
- Meckel syndrome, Finnish type (MKS1) carrier MKS1
- MUTYH-associated polyposis carrier MUTYH
- Congenital nephrosis, Finnish type (CNF) carrier NPHS1
- Gyrate atrophy of the choroid and retina carrier OAT
- Phenylketonuria (PKU) carrier PAH
- Muscle-eye-brain disease (MEB) carrier POMGNT1
- Infantile neuronal ceroid lipofuscinosis (CLN1) carrier PPT1
- RAPADILINO syndrome carrier RECQL4
- Cartilage-hair hypoplasia (CHH) carrier RMRP
- RPE65-related retinal dystrophy carrier RPE65
- Salla disease carrier SLC17A5
- Diastrophic dysplasia (DTD) carrier SLC26A2
- Congenital chloride diarrhea (CCD) carrier SLC26A3
- Pendred syndrome / hearing-loss carrier SLC26A4
- Lysinuric protein intolerance (LPI) carrier SLC7A7
- Niemann-Pick disease type A/B carrier SMPD1
- Triadin knockout syndrome (TRDN) carrier TRDN
- Mulibrey nanism carrier TRIM37
- Infantile-onset spinocerebellar ataxia (IOSCA) carrier TWNK
- Usher syndrome type 2A carrier USH2A
- Cohen syndrome carrier VPS13B
- XXYLT1 retinal dystrophy carrier XXYLT1
- PEHO syndrome carrier ZNHIT3
Wider ClinVar screen
1,415 items examinedRestated from ClinVar · ClinGen · Orphanet
ClinVar's known disease-causing variants at 106,278 exact positions (ClinVar 2026-07-20): carrier status in 1,263 recessive and 100 X-linked genes beyond the curated carrier panel, and 52 dominant genes whose conditions score at least 7 of 12 on ClinGen's adult actionability scale, from two-star ClinVar entries only. ClinVar-listed variants only, not whole genes, and sequenced files only (VCF or gVCF): not a chip or a low-pass genome. Conditions are named in ClinGen's words. Finding nothing does not rule a condition out.
Pharmacogenomics
9 items examinedRestated from CPIC guidelines
How your genotype may affect specific medicines, restated from CPIC. On a chip, only the genes whose defining SNPs your array both typed and could resolve; DPYD needs a sequenced file (VCF/gVCF) or Deep Read.
- ABCG2
- CYP2C19
- CYP2C9
- CYP4F2
- DPYD
- HLA-B
- NUDT15
- SLCO1B1
- VKORC1
Single-gene reads
6 items examinedRestated from ClinVar · peer-reviewed literature
- APOE Alzheimer's-risk ε-genotype (hidden until you choose to see it)
- Lp(a) Lipoprotein(a) cardiovascular-risk level
- HFE Hereditary haemochromatosis (iron overload)
- ABO ABO blood group, not a blood test
- APOL1 APOL1 kidney-risk variants
- Celiac HLA DQ2.5 / DQ8 types: a rule-out read, not a risk score
Traits
28 items examinedRestated from NHGRI-EBI GWAS Catalog
Benign, well-replicated traits that clear a strict evidence gate.
- Alcohol flush response
- Alcohol metabolism speed (ADH1B)
- Asparagus urine smell detection
- Bitter taste sensitivity (TAS2R38)
- Caffeine metabolism
- Chronotype (morning vs evening tendency)
- Chronotype, RGS16 marker
- Cilantro (coriander) soapy taste
- Coffee consumption tendency (AHR)
- Duffy blood-group antigen (malaria resistance & neutrophil baseline)
- Attached or free earlobes (ADGRG6)
- Earwax type & body odour
- Eye colour (blue vs brown)
- Freckling tendency (IRF4)
- FUT2 secretor status (norovirus resistance, gut microbiome, B12)
- Hair colour shade (KITLG)
- Hair thickness & shape
- Straight vs curly hair (TCHH)
- Lactase persistence
- Androgenetic hair thinning tendency (TWIST2)
- Muscle fibre type (ACTN3)
- Omega fatty acid desaturation (FADS1)
- Photic sneeze reflex (ACHOO)
- Red hair and fair skin tendency (MC1R)
- Sleep duration (PAX8)
- Tan or burn: tanning response (SLC45A2)
- Vitamin B12 tendency (FUT2)
- Vitamin D tendency (GC / VDBP)
Polygenic risk scores
17 items examinedRestated from PGS Catalog
A tendency across many variants and a percentile against a reference group, never a personal probability of disease. Hidden until you choose to see it.
- Abdominal aortic aneurysm
- Atrial fibrillation
- Bladder cancer
- Breast cancer
- Coronary artery disease
- Colorectal cancer
- Gout (serum-urate score)
- Kidney cancer
- LDL cholesterol (polygenic score)
- Melanoma
- Pancreatic cancer
- Prostate cancer
- Stroke
- Type 2 diabetes
- Testicular cancer
- Thyroid cancer
- Venous thromboembolism
Deep ancestry
2 items examinedRestated from PhyloTree
One thread of your tree per line, as global haplogroups, never a “percent ancestry” pie.
- Maternal line, mtDNA haplogroup 30 clade families
- Paternal line, Y-DNA haplogroup 14 clade families
Frontier
60 items examinedRestated from GWAS Catalog · emerging research
Exploratory; each reading labelled by how much evidence backs it. Walled off from the clinical report, for curiosity, never medical.
- Endurance vs power: the ACE 'sport gene'
- ACTN3: fast-twitch 'sports gene' (sprint/power vs endurance)
- ADORA2A: caffeine sensitivity & sleep
- Alcohol flush: acetaldehyde clearance (ALDH2)
- Alcohol metabolism speed (ADH1B)
- Macular degeneration: the ARMS2 A69S variant
- Macular degeneration: the CFH Y402H variant
- BDNF: Val66Met, learning & neuroplasticity
- Beta-carotene converter status (BCO1)
- Risk-taking & processing speed (CADM2)
- Caffeine metabolism: fast or slow (CYP1A2)
- Cannabis use disorder: CHRNA2
- Joint cartilage and osteoarthritis: a GDF5 promoter variant
- CCR5Δ32: the HIV-resistance deletion (read via a proxy SNP)
- CLOCK: chronotype (morningness / eveningness)
- Tendon stiffness & flexibility (COL5A1)
- COMT: dopamine clearance and the 'warrior / worrier' story
- Night-owl family variant: CRY1
- DRD2 / ANKK1: Taq1A, dopamine reward signalling
- Novelty-seeking, the contested version (DRD4)
- Anandamide tone (FAAH)
- Omega-3/6 conversion efficiency (FADS1)
- Stress-axis regulation, contested (FKBP5)
- FTO: appetite & body-weight set-point
- Blood glutamine and the liver glutaminase (GLS2)
- IGF2BP2: a lead type 2 diabetes marker
- The IL-6 receptor trade-off: heart versus allergy (IL6R)
- Iron levels and the hepcidin brake (TMPRSS6)
- Lifelong lower LDL: the R46L variant (PCSK9)
- Liver fat: the I148M variant (PNPLA3)
- HSD17B13: a protective liver variant (read via a proxy SNP)
- Liver fat versus blood fat: the E167K variant (TM6SF2)
- HDL & longevity curio (CETP I405V)
- Longevity-associated FOXO3 variant
- Klotho KL-VS: heterozygote-advantage curio
- Manganese and many traits: the SLC39A8 A391T variant
- The 'warrior gene' myth (MAOA)
- Restless legs and broken sleep: MEIS1
- KIBRA memory-performance variant (WWC1)
- MTHFR: C677T, the most over-hyped variant in consumer genetics
- Glucose & melatonin crossover (MTNR1B)
- Blood myo-inositol and a kidney transporter (SLC5A11)
- Nicotine dependence signal (CHRNA5)
- Nicotine clearance: CYP2A6
- Mu-opioid receptor variant (OPRM1 A118G)
- OXTR: rs53576, the oxytocin receptor & social behaviour
- Early-bird family variant: PER3
- PPARGC1A: Gly482Ser, endurance & mitochondria
- Secretor status: norovirus and B12 (FUT2)
- Natural short sleeper: ADRB1
- Natural short sleeper: DEC2 (BHLHE41)
- Serotonin transporter (5-HTTLPR): the famous null
- Glucose handling: the strongest common T2D variant (TCF7L2)
- Telomere length: the TERC region
- Triglycerides up, blood sugar down: the GCKR seesaw
- Uric acid levels: the kidney's urate transporter (SLC2A9)
- Vitamin B6 levels (ALPL)
- Vitamin-D tendency: activation enzyme (CYP2R1)
- Vitamin-D tendency: binding protein (GC)
- Zinc in insulin cells: the ZnT8 variant (SLC30A8)
Emerging scores
9 items examinedRestated from PGS Catalog · emerging research
Polygenic scores for traits that can be measured directly. Labelled emerging research and kept apart from the disease scores: they are newer and less tested, and a measurement of the trait says more about you than its score does.
- Body mass index (BMI)
- Chronotype (morning or evening type)
- Kidney filtering (eGFR)
- Height
- Insomnia symptoms
- Eye pressure (intraocular pressure)
- Loneliness
- Lung function (FEV1/FVC)
- Systolic blood pressure
The Fringe
32 items examinedRestated from GWAS · speculative
The popular, playful gene-quirks, the deepest end of the firewall. For fun only.
- Androstenone: sweaty, sweet or nothing at all? (OR7D4)
- Asparagus pee: can you smell it? (OR2M7 cluster)
- Clapping in time with a beat (VRK2)
- Bitter taste: PTC taster or not (TAS2R38)
- Blond vs darker hair (KITLG)
- Cilantro tastes like soap (OR6A2)
- Putting a name to the smell of cinnamon (near OR52D1)
- Wet or dry earwax (ABCC11)
- Blue or brown eyes (HERC2)
- Can you taste fat? (CD36)
- How fishy a fish smell seems (TAAR5)
- Freckles & premature greying (IRF4)
- Smell of cut grass: cis-3-hexen-1-ol (OR2J3)
- Sweaty feet and ripe cheese: isovaleric acid (OR11H7)
- How strongly you smell licorice (OR6C70)
- Rage at chewing sounds: misophonia (TENM2)
- Mosquito magnet? Self-reported bites (IL21 region)
- Motion sickness (carsick / seasick tendency)
- Can you smell laundry musk? Galaxolide (OR4D6)
- Sun sneeze: the ACHOO reflex (near ZEB2)
- How bitter is tonic water? Quinine taste (TAS2R19)
- Red hair & freckling (MC1R R151C)
- Chili-heat sensitivity (TRPV1)
- How sweet is sweet? Sucrose sensitivity (TAS1R3)
- Sweet tooth (FGF21 'sugar hormone')
- Tongue taste-bud density: gustin (CA6)
- Hair thickness and shovel-shaped teeth (EDAR)
- Fraternal twins in the family (FSHB)
- Umami (savory) taste sensitivity (TAS1R1)
- How strongly you smell body odour's signature acid (OR51B2)
- Eyebrow convergence: the 'unibrow' nudge (PAX3)
- Can you smell violets? Beta-ionone (OR5A1)
Deep Read: pharmacogenes from your aligned reads Deep Read add-on
29 items examinedRestated from CPIC · PyPGx (from your aligned reads)
Resolved from aligned reads (BAM/CRAM), including CYP2D6 star-alleles a variant file can't call, with a measured per-gene callability map.
- ABCB1
- ABCG2
- ALDH2
- BCHE
- CACNA1S
- CYP1A2
- CYP2B6
- CYP2C19
- CYP2C8
- CYP2C9
- CYP2C_rs12777823
- CYP2D6
- CYP3A4
- CYP3A5
- CYP4F2
- DPYD
- F2
- F5
- G6PD
- GRIK4
- IFNL3
- MTHFR
- NAT2
- NFIB
- NUDT15
- SLCO1B1
- TPMT
- UGT1A1
- VKORC1
Recurrent deletion calls Deep Read add-on
2 items examinedRestated from ClinVar · read depth (mosdepth)
Whole-gene and multi-exon deletions, called by comparing read depth against a baseline rather than by reading genotypes. A variant file cannot deliver these: a deletion shows up there as an absence of calls, which is indistinguishable from a region that simply was not read. Needs aligned reads (BAM/CRAM).
- TYROBP Nasu-Hakola disease (PLOSL)
- CLN3 Juvenile neuronal ceroid lipofuscinosis (CLN3 / Batten disease)
Was sind die Module Frontier und The Fringe?
Zwei optionale Bereiche für neue und explorative Forschung, klar vom klinischen Teil getrennt. Frontier enthält die Varianten, nach denen Biohacker tatsächlich fragen, vom Koffein- und Alkoholstoffwechsel (Alkohol-Flush) bis zu den Genen natürlicher Kurzschläfer und Kuriositäten rund um die Langlebigkeit; die berühmten überbewerteten Varianten (das „Kriegergen“, das „Depressionsgen“ des Serotonintransporters) zeigen wir als das, was sie sind. Das leichtere Modul The Fringe sammelt unterhaltsame Eigenheiten der Gene (Koriander, der nach Seife schmeckt, rote Haare, Toleranz für scharfes Essen, Misophonie). Jeder Eintrag ist nach Evidenzstärke gekennzeichnet, auch umstrittene und überbewertete. Für die Neugier, nie für medizinische Zwecke. Wie die Trennung funktioniert →
Wo liegen meine Daten?
Gespeichert in Finnland (Helsinki), nie außerhalb der EU, nie verkauft oder für Data-Mining genutzt, auf Anfrage gelöscht. Alles zur Sicherheit →
Was kostet das?
Der Genom-Bericht kostet einmalig 39 € in Europa, 39 $ außerhalb Europas. Wenn Sie alignierte Reads (BAM/CRAM) haben, kommt optional Deep Read für 49 € in Europa, 49 $ außerhalb Europas hinzu: die CYP2D6-Kopienzahl, die aus der Lesetiefe gemessene Auswertbarkeit pro Gen, zwei wiederkehrende Deletionen und die HLA-DQ-Typisierung, zusätzlich zum vollständigen Pharmakogen-Panel mit 29 Zielen. Dazu gibt es optional das Abo für die jährliche Neuauswertung; es kostet jährlich 12 € in Europa, 12 $ außerhalb Europas. Zu den Preisen →
Bekomme ich mein Geld zurück?
Ja, in voller Höhe, wenn Sie widerrufen, bevor Ihr Bericht erstellt ist, oder wenn wir Ihren Bericht tatsächlich nicht erstellen können. Sobald Ihr persönlicher Bericht erstellt und Ihr Widerrufsrecht wirksam erloschen ist, gibt es keine weitere Erstattung, es sei denn, zwingendes Recht schreibt sie vor. Berechtigte Erstattungen gehen auf das ursprüngliche Zahlungsmittel zurück, nach einem Widerruf spätestens 14 Tage danach. Die vollständigen Bedingungen →
Was ist das Abo für die Neuauswertung?
Es gilt für Ganzgenom-Berichte. Wenn Sie es abschließen, bewahren wir Ihre kleine normalisierte Variantendatei und den daraus gelesenen Auszug der Herkunftsmarker auf, nie rohe Reads. Nachdem wir neue Referenzdaten eingespielt haben, etwa eine neue Version von ClinVar, werten wir beides neu aus und sagen Ihnen, was sich geändert hat; einen festen Zeitplan gibt es nicht. Schließen Sie es vor Ihrem Bericht ab oder bis zu 30 Tage danach: Ohne Abo wird die Variantendatei nach 30 Tagen gelöscht, und zu einem Chip-Bericht bewahren wir gar keine auf. Sie können jederzeit kündigen; Ihr letzter Bericht gehört Ihnen weiterhin.
Ist das eine Abofalle?
Nein. Sie zahlen einmal für den Bericht, und er gehört Ihnen dauerhaft. Das Abo (jährlich 12 € in Europa, 12 $ außerhalb Europas) fügt nur neue Auswertungen hinzu, nachdem neue Referenzdaten eingespielt wurden; Sie können jederzeit kündigen und behalten Ihren letzten Bericht. Wir halten Ihren Bericht nie als Druckmittel zurück.
Kann ich alles löschen lassen?
Ja, jederzeit, mit nur einer Anfrage oder indem Sie Ihr Konto löschen.
Werden meine Daten zum Training von KI genutzt?
Nein. Wir verkaufen Berichte. Wir haben nie Daten verkauft, und wir trainieren keine Modelle mit Ihren Daten. Sicherheit und Ihre Daten →
Was passiert mit meinen Daten, wenn Aimosti den Betrieb einstellt?
Ihre Daten sind nie ein Vermögenswert, den wir verkaufen würden. Genau das lehrt die Insolvenz von 23andMe. Sollten wir den Dienst je einstellen, gilt die Zusage erst Export, dann Löschung: Sie können exportieren, was Ihnen gehört, danach wird es dauerhaft gelöscht und nie an einen Käufer übertragen. Warum wir so gebaut sind →
Können meine Versicherung oder mein Arbeitgeber das bekommen?
Nicht von uns. Wir verkaufen Ihre Daten nie und geben sie nicht weiter, und Ihr Bericht liegt geschützt in Ihrem Konto, in der EU, auf Anfrage löschbar. (Der Schutz vor genetischer Diskriminierung ist von Land zu Land verschieden; in den USA gibt es den GINA, die EU und Finnland haben eigene Regeln. Der einfachste Schutz ist aber, dass Ihre Daten gar nicht erst aus Ihrer Hand gehen.)
Werten Sie auch CYP2D6, HLA oder andere spezielle Gene aus?
Die Erweiterung Deep Read (49 € in Europa, 49 $ außerhalb Europas) liest, was nur alignierte Reads (BAM/CRAM) beantworten können: die CYP2D6-Kopienzahl, eine gemessene Karte der Auswertbarkeit pro Gen, zwei wiederkehrende Deletionen und die HLA-DQ-Typisierung, zusätzlich zum vollständigen Pharmakogen-Panel mit 29 Zielen (CYP2D6, CYP2C19, TPMT, DPYD, SLCO1B1, NUDT15 und weitere). CYP2D6 ist das Paradebeispiel: Sein Aufbau (Duplikationen, Deletionen, Störungen durch ein Pseudogen) führt dazu, dass eine Variantendatei nicht sehen kann, wie viele Kopien Sie tragen. Aus einer gVCF löst inzwischen schon der Genom-Bericht 25 Pharmakogene zu Star-Allelen nach CPIC auf und nennt Gen für Gen, wie viele definierende Positionen Ihre Datei untersucht hat. Deep Read typisiert außerdem HLA-DQA1 und HLA-DQB1 aus denselben Reads; das braucht man, um eine genetische Veranlagung für Zöliakie auszuschließen. Zwei für Arzneimittel wichtige HLA-B-Allele leitet der Bericht aus einer Tag-Variante ab, statt sie zu typisieren, und die Karte sagt das: B*57:01 für Abacavir aus einem Chip-Test oder einer sequenzierten Datei und B*15:02 für Carbamazepin aus einer sequenzierten Datei. Wir sagen lieber „nicht aus dieser Datei“, als ein Ergebnis anzudeuten, für das wir nicht einstehen können. Was DQ2 und DQ8 ausschließen können und was nicht →
Wie lange dauert ein Bericht?
Die meisten Ganzgenom-Berichte auf GRCh38 sind 5–15 Minuten nach dem Ende des Uploads fertig. Eine GRCh37-Datei wird zuerst auf GRCh38 umgerechnet, und bei einer großen gVCF auf diesem Referenzgenom kann das ein paar Stunden dauern. Deep Read braucht etwa eine halbe Stunde, sobald die Reads hochgeladen sind. Wir schicken Ihnen eine E-Mail, wenn der Bericht fertig ist; Sie müssen den Tab also nicht offen lassen.
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